Wie auch schon in zahlreichen Foren, Publikationen und Kongressen thematisiert wurde, ist die informationstechnologische Veränderung im Tourismus nicht mehr aufhaltbar. Konkret bedeutet dies, dass Vermieter durch das veränderte Buchungsverhalten der Gäste eine Software benötigen, die neben der Verwaltung der Buchungen auch eine reibunglose Abwicklung ermöglicht. Neben der Direktbuchbarkeit auf der eigenen Webseite ist der Abgleich der Plattformen mittels eines Channelmanagers eine wichtige Funktion, die eine Software bieten sollte. Für die österreichischen Vermieter sind zudem die Anpassungen an spezielle Auflagen, wie die Registrierkassenpflicht oder die Neuerungen des Meldegesetzes Aspekte, die für den Erwerb einer Software sprechen.

Doch wann lohnt sich der Erwerb einer Software?

Wir haben einmal nachgerechnet und möchten Sie bei der Entscheidungsfindung mit Zahlen, Daten und Fakten unterstützen:

Die aktuelle Situation

Schritt 1) Berechnung des Umsatzes

Bezogen auf den österreichischen Beherbergungsmarkt liegt die durchschnittliche Größe eines Betriebes in den Ferienregionen bei 16 Betten. Die durchschnittliche Auslastung in Österreich betrug 2016 lt. der Statistik Austria 36,4% im Winter und 34,6% im Sommer. Daher wird als Kalkulationsgrundlage eine Auslastung von 35% mit einem durchschnittlichen Logiswert von 48€ (dieser Wert stammt auf der T-MONA Befragung der Österreich Werbung) verwendet. Anhand dieser Werte ergiebt sich ein Jahresumsatz von 6.048€ pro Bett, gesamt also 96.768€ pro Betrieb.

aktuelle Situation

Schrit 2) Das Buchungsverhalten der Gäste

Eine von dem Dachverband HOTREC intitiierte Studie, die Auskunft über die Veteilung der Buchungskanäle gibt, sagt aus, dass 64% der Buchungen direkt bei dem Vermieter generiert werden, während bereits 36% mit Hilfe von Buchungsplattformen wie booking.com, hrs oder expedia entstehen. BenchmarkBei einem durchschnittlichen Provisionsanteil von 15% bedeutet dies einen jährlichen Aufwand von 5.225€ für die Zahlung von Kommissionen an Drittanbieter.

Nach einem Jahr mit easybooking

Durch die Anpassung des Vermieters an die Anforderungen des eTourismus verändert sich nachweislich die Verteilung der Buchungsquellen zum Vorteil des Vermieters. So konnte ausgewertet werden, dass durch den Einsatz von easybooking der Direktbuchungsanteil um durchschnittlich 14 Prozentpunkte steigt.grün Gleichzeitig vermindert sich der Anteil der Plattformbuchungen, da bereits viele Gäste gewillt sind, eine Direktbuchung auf der Vermieterwebseite vorzunehmen. Diese Entwicklung zeigt sich unter der Voraussetzung, dass die Direktbuchbarkeit durch ein benutzerfreundliches und simples System gegeben ist.

frei nutzbares Potenzal durch easybooking

Durch die Veränderungen der Buchungsverteilung vermindert sich der zu bezahlende Kommisionsanteil auf 3.193€ und verringert sich somit um 2.032€. Mit dem Erwerb von easybooking entstehen für den Vermieter jährliche Lizenzkosten von durchschnittlich 512€. Dies bedeutet, dass mit dem Einsatz von easybooking eine Ersparnis von 1.520€ pro Jahr erzielt werden. Die dadurch eingesparte Summe steht somit für Marketingaktivitäten, Investitionen oder Rücklagen zur Verfügung. Außerdem wird durch die automatisierte Gästekommunikation von easybooking die Rezeption bei der Bearbeitung von Anfragen entlastet. Das dadurch frei gewordene Potenzial kann für die individuelle Gästebetreuung oder – bei kleineren Häusern – für die Umsetzung anderer anfallender Tätigkeiten genutzt werden.

Neben den erwähnten Vorteilen ist natürlich hervorzuheben, welche Folgen es hat, wenn sich die Beherbergungsbetriebe nicht an die informationstechnologischen Veränderungen im Tourismus anpassen und sich mit keiner Software rüsten:

Nach einem Jahr ohne easybooking

Ein stetiger Anstieg der Buchungen durch Buchungsplattformen und die gleichzeitig rasante Minderung der Direktbuchungen wird in den letzten Jahren von Hoteliers, Meinungsbildnern und Experten beobachtet. Auch wenn der Vermieter, sobald er sich gegen den Ewerb von easybooking entscheidet, Ausgaben von 512€ an Lizenzkosten nicht hat, erhöhen sich dadurch langfirstig die Ausgaben und die Abhängigkeit von Buchungsplattform. So sinkt der Direktbuchungsanteil innerhalb kürzester Zeit auf 49%, während die Buchungsplattformen bereits 51% der Buchungen generieren. Vor allem Gäste, die nicht zu den treuen Stammgästen gehören, nutzen durch das differenzierte Buchungsverhalten vermehrt den einfachsten und direkten Weg einer Buchung. Dieser Weg ist häufig  die Buchung über eine Buchungsplattform, die sowohl informative und ansprechende Inhalte der Unterkunft darstellt als auch eine simple und mobile Buchung ermöglicht. Wird diese Möglichkeit nicht auf der Vermieterwebseite geboten, steigt der Anteil der Plattformbuchungen und damit  der jährlich zu bezahlende Provisionsanteil von 5.225€ auf 7.403€.

Fazit

Zusammenfassend zeigen die durchgeführten Kalkulationen deutlich, dass eine nachhaltig getätigte Investition durch den Kauf eines Systems wie easybooking die wirtschaftliche Stabilität des Betriebes unterstützt. Neben der Zeitersparnis durch die Verminderung der manuellen Gästekorrespondenz, der Erfüllung von gesetzlichen Richtlinien und der Unterstützung in der Hotelverwaltung sind vor allem die positive Entwicklung des Umsatzes und der erhöhte Direktbuchungsanteil hervorzuheben.

the easybooking effect

the easybooking effect

Weitere Faktoren, die für den Erwerb von easybooking oder vergleichbaren Systemen sprechen, sind außerdem die steigenden Buchungsprovisionen, die von den Plattformen erhoben werden. So prognostizieren Experten einen Anstieg der Buchungsprovisionen auf bis zu 30% des generierten Buchungswertes.