Sie kennen es sicher aus eigener Erfahrung: nur selten vergeht ein Tag, an dem wir nicht mindestens fünf Werbe-Mails erhalten, in denen uns Reinigungsfirmen von ihrer neuesten Holzdielen-Bodenreinigung überzeugen möchten. Doch 9 von 10 Newslettern öffnen wir schon gar nicht mehr. Und warum? Weil wir – wenn wir nicht eine außergewöhnliche Vorliebe für Bodenpflege haben – davon ausgehen, dass der Inhalt für uns nicht relevant. Und somit ist uns der Newsletter den Aufwand eines Klicks meist gar nicht wert.

Erfolgreiche Gäste-Newsletter

Machen Sie aus dem einfachen Werbemail einen ansprechenden Gäste-Newsletter, der aus der Masse heraussticht und einen Mehrwert für Ihre Gäste bringt. Das hilft auch Ihnen als Vermieter: Gäste, die sich gut informiert und mit Ihnen verbunden fühlen, buchen viel eher auch in Zukunft wieder bei Ihnen oder empfehlen Sie weiter!

Was Sie als Vermieter beim Gäste-Newsletter beachten müssen:

Rechtliche Rahmenbedingungen

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO, seit 25.5.2018 in Kraft) erlaubt den Newsletter-Versand nur an Personen, die ausdrücklich ihre Zustimmung gegeben haben. Die Empfänger müssen erlauben, dass ihre Daten gespeichert und für den Newsletter-Versand genutzt werden dürfen. Das bedeutet für Sie: Sie brauchen die Zustimmung all Ihrer Gäste über das sogenannte „Double-Opt-In“-Verfahren. Dabei melden sich User mit ihrer Mail-Adresse bei einem Verteiler an und in einer anschließend an sie verschickten Mail bestätigen sie die Aktivierung. Bei unserer JULIA läuft das automatisch. Aber was ist mit Ihren Stammgäste, den telefonischen Buchungen, oder jenen die über booking.com gebucht haben etc.?

Newsletter-Software

Es gibt kostenlose wie kostenpflichtige Newsletter-Programme. Diese helfen Ihnen dabei, Adressen zu verwalten, Vorlagen zu erstellen und Kennzahlen wie Öffnungsrate, Klickrate oder Absprungrate zu analysieren. Testen Sie verschiedene Programme auf ihre Fähigkeiten und nutzen Sie, was Ihnen am besten zusagt!

Betreff

Der erste Eindruck zählt! Weckt der Betreff eines Newsletters unsere Aufmerksamkeit, öffnen wir ihn eher. Stellt sich nur die Frage, wie man die Aufmerksamkeit der Leser in der Flut der täglichen Mails gewinnt?

Stellen Sie Ihren Gästen direkte Fragen, versprechen sie einen Mehrwert durch den Newsletter und seien Sie auch ruhig mal etwas frech oder provokant in der Formulierung. 0815-Sager kennen auch Ihre Gäste zu genüge.

  • Kurz & knackig: verwenden Sie maximal 50 Zeichen, denn die Anzeige der Betreff-Zeile ist oft begrenzt.
  • Doppelt hält nicht immer besser: wenn Ihr Name bereits im Absender enthalten ist, muss er nicht mehr in den Betreff.
  • Abwechslung: immer gleichbleibende Betreffzeilen á la „aktuelle Neuigkeiten aus dem Hotel Edelweiß“ langweilen Ihre Gäste.
  • Nutzen vermitteln: geben Sie Ihren Gästen einen Anreiz auf den Mehrwert, den sie durch den Newsletter erhalten – „10 Tipps für Entspannung im Urlaub“ oder „Entspannung im Urlaub? So geht’s!“ Wichtig ist allerdings: halten Sie Ihre Versprechen und geben Sie den Lesern den angekündigten Mehrwert!
  • Spam-Mailings vermeiden: es gibt bestimmte Phrasen, die von Clients abgefangen und direkt in den Spam-Mail-Ordner transportiert werden: „Supergünstig“, „Lust auf…“ oder „heiße Preise und scharfe Angebote“. Rechtschreibfehler oder zu viele Ausrufezeichen hintereinander wirken auf die Leser auch unprofessionell.

Inhalt

Nicht nur Sie haben viel zu tun, auch die Zeit Ihrer Gäste ist begrenzt. Deshalb sollten Gäste-Newsletter nicht zu lang sein! Wenn die Leser bereit sind, ein- bis zweimal zu scrollen, dann ist das schon ein Erfolg. Also formulieren Sie die Inhalte kurz und auf den Punkt gebracht – wiederholen Sie sich nicht und verwenden Sie keine unnötigen Füllworte.

Regelmäßigkeit

Möchten Sie als Vermieter Verbundenheit zur Ihren Gästen herstellen und sie exklusiv mit den neuesten Informationen versorgen, dann verschicken Sie den Newsletter regelmäßig! Aber Achtung: ein wöchentlicher oder monatlicher Versand braucht auch eine entsprechende Vorlaufzeit! Legen Sie sich dafür am besten einen Zeitplan an, um Themen, Inhalte und Versanddaten zu planen. Eine wiederkehrende Erinnerung in Ihrem Terminkalender kann dabei helfen: so nehmen Sie sich ganz bewusst Zeit für die Planung Ihres Gäste-Newsletters.

Call-to-Action

Sie wollen eine Reaktion von Ihren Gästen? Dann sagen Sie es ihnen mit sogenannten Call-to-Action-Elementen. Diese fordern Ihre Leser zu einer Handlung auf und leiten sie dementsprechend auf eine Webseite, ein Kontaktformular oder Ähnliches weiter. Achten Sie aber darauf, dass Sie nur einen – maximal zwei – Call-to-Action pro Newsletter anführen – sonst wissen Ihre Leser nicht mehr, was sie eigentlich von ihnen wollen.

Opt-Out

Auch hier greift das Datenschutzgesetz: in jedem Newsletter muss den Lesern die Abmelde-Möglichkeit gegeben sein. Meistens werden diese „Opt-Out“-Links im Footer eines Newsletters platziert, wo sich die Leser mit einem Klick von der Empfängerliste abmelden können.

Blacklist

Wir hoffen es natürlich nicht, aber einzelne Empfänger werden sich über die „Opt-Out“-Möglichkeit von Ihrem Newsletter abmelden. Dann müssen Sie als Vermieter gewährleisten, dass diese Personen auch tatsächlich keine weiteren Zusendungen mehr erhalten – sonst kann es teuer werden. Die meisten Newsletter-Software-Tools haben dafür eine sogenannte „Blacklist“, auf die man Mailadressen setzen kann, die vom Versand ausgenommen werden sollen.

Automatisierte Gästekommunikation mit JULIA

Unsere virtuelle Rezeptionistin JULIA kümmert sich übrigens ganz selbständig um die Gäste-Kommunikation im Rahmen des Anfrage- und Buchungsvorganges: fragen Interessierte über die Direktbuchungsstrecke auf der Vermieter-Website an, übermittelt JULIA Angebote in Sekundenschnelle, fasst mittels Erinnerung automatisch nach, schickt vor der Anreise eine Gute-Reise-Mail, übermittelt Rechnungen und bedankt sich nach der Abreise für den Besuch. Sie wollen erfahren, was JULIA als Gesamtlösung für Ihre Vermietung sonst noch alles kann? Dann melden Sie sich gerne unter sales@easybooking.at bei uns – wir freuen uns!